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Montag, 27. Dezember 2010

Warum Netzneutralität wichtig ist

Ich bin gerade über Twitter auf eine Seite gestoßen, welche anschaulich und kurz erklärt, was Netztneutralität ist, und warum man sie unbedingt schützen muss.  http://www.theopeninter.net/

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Skype weltweit down

Wie ich heute nachmittag am eigenen Leibe feststellen musste, scheint der Online-Kommunikationsdienst "Skype" offline gegangen zu sein.
Freundlicherweise hat Skype via Twitter gleich einen Link zu einer kurzen Erklärung bzw. Stellungnahme gepostet.

Zitat "Skype":
Skype baut auf Millionen einzelner Verbindungen zwischen Computern und Telefonen auf [...] . Einige dieser Computer nennen wir "Supernodes" und sie funktionieren in etwa wie Telefonzentralen für Skype. [...] Leider gingen heute einige (Supernodes) auf Grund eines Problems mit einigen Versionen von Skype offline. 

Derzeit erstellen Techniker von Skype sogenannte "Mega-Supernodes", um die schrittweise voranschreitende Normalisierung wieder zu beschleunigen.
Via Twitter könnt ihr euch über den aktuellen Stand der Dinge informieren.

Endlich mal ein Positivbeispiel für sehr gut umgesetzte Informationspolitik! Deutsche Bahn und Co. können sich von denen noch was abgucken.

Dienstag, 21. Dezember 2010

WikiLeaks-Cable: Die Linke will die NATO abschaffen

Wie aus einem WikiLeaks-Cable hervorgeht, hat Gregor Gysi gegenüber US-Diplomaten erklärt, dass die Linke eigentlich die NATO abschaffen will.

Zitat "SPIEGEL":
"Im November vergangenen Jahres erläuterte Gysi [...] ,  die Forderung der Linken nach Abschaffung der Nato sei in Wirklichkeit ein Weg, den gefährlicheren Ruf nach einem Rückzug Deutschlands aus dem Bündnis zu verhindern." 

 Peinlich, Peinlich, Herr Gysi...

Dienstag, 14. Dezember 2010

Assange wird gegen Kaution freigelassen

Nachdem sich Julian Assange vor heute genau einer Woche sich den britischen Behörden stellte, steht nun fest, dass er gegen eine Kaution freikommt. Sie soll sich auf etwa 200.000₤ belaufen (Nach dem aktuellen Kurs sind das etwa  235.000€).

Der Guardian bietet wieder ein Live-Blog an. KLICK!

Update - 16.12.2010, 22:11 Uhr
Heute abend ist Julian Assange aus der Haft in London entlassen worden.

Sonntag, 12. Dezember 2010

US cable: "Vatican's 'active and influential' role at UN general assembly"

Wahnsinn!
Ein Vertreter des Vatikan geht zur UN-Vollversammlung und macht in den Pausen auf dem Gang aktiv Lobbyarbeit:

Zitat "The Guardian" via WikiLeaks:
"The Vatican observer was as always active and influential behind the scenes."  

Schön! Können wir dann auch bald mit einem theokratisch regiertem Europa rechnen??

Samstag, 11. Dezember 2010

Alternativlos! - Interessanter Podcast

Alternativlos! ist ein sehr interessanter Podcast von Frank Rieger und Felix von Leitner (beide Chaos Computer Club).

In der neuesten Folge wird umfassend über die aktuellen Geschehnisse rund um WikiLeaks berichtet.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Assange in Großbritannien verhaftet

Wie Sky News berichtet, ist Julian Assange heute morgen gegen 9:30 Uhr vom britischen Scotland Yard festgenommen worden, nachdem er sich freiwillig der Polizei gestellt hat.

Zitat "Sky News":
"Mr Assange was earlier detained by Scotland Yard officers after he voluntarily went to a police station in central London." 


In dem Live-Blog von "The Guardian" wurde um 15:04 Uhr (MEZ) folgendes gepostet:

Zitat "The Guarian":
"Assange was refused bail, and will be remanded in custody till 14 December."


Bis zum 14.12.10 bleibt er also erstmal im Knast. Und aus einer möglichen Kaution wird auch nix...
Fehlt nur noch die Auslieferung an die USA, wo Assange wirklich alles erwarten könnte, nur ganz bestimmt keinen fairen Prozess.

Montag, 6. Dezember 2010

Cédric Wermuth: «Assange soll Asyl bekommen!»

Bereits Anfang November kündigte das WikiLeaks-Gesicht Julian Assange an, möglicherweise Zuflucht in der Schweiz zu suchen. Nach eigenen Angaben sei er momentan nur in der Schweiz, Island und Kuba vor der internationalen Justiz sicher.
Die Schweizer Piratenpartei forderte die Aufnahme von Julian Assange in der Schweiz.
Aber auch andere Schweizer Politiker, wie Cédric Wermuth sind bereit, Assange aufzunehmen, wie "Der Sonntag" berichtet. 


Zitat "Der Sonntag":
«Assange soll Asyl bekommen», fordert Juso-Präsident Cédric Wermuth.
 

Außerdem zitiert "Der Sonntag" den Schweizer Ex-Geheimdienstchef Peter Regli wie folgt:


Zitat "Der Sonntag": 
"Ich wäre nicht überrascht, wenn er plötzlich Opfer eines Autounfalls, von einem U-Bahn-Steig auf die Gleise stürzen oder an einem ‹Herzinfarkt› sterben würde[...]."


Nun schreibt die Online-Redaktion Schweizer Tageszeitung "20 Minuten", dass der US-Botschafter Donald Beyer, die Schweiz warnt, Assange aufzunehmen, und mögliche Konsequenzen seitens der USA offen lässt.

Die lässt im Prinzip zwei denkbare Handlungsweisen der Schweiz zu:

1:
Die Schweiz gehorcht den USA und nimmt Assange nicht auf.

2:
Die Schweiz lässt sich von dem Diplomaten nicht beeindrucken, und gewährt Assange erst recht Asyl, weil sie die USA in ihrem manischen Assange-Suchtrieb nicht unterstützen möchte.

Es bleibt zu hoffen, dass die Schweiz sich für die zweite Alternative entscheidet.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Wetten, dass... das ZDF unverantwortlich gehandelt hat?

Der tragische Unfall, der sich am Samstag Abend bei "Wetten, dass...?" auf ZDF zugetragen hat, ist wohl an niemandem vorbeigegangen.

Die Badische Zeitung hat aber ein Interview veröffentlicht, welches vor der Show am Abend bei den Proben mit Samuel Koch geführt wurde. Ganz konkret sagt Samuel Koch:

Zitat "Badische Zeitung":
"Bei den Proben am Donnerstag bin ich zweimal schwer gestürzt. Der Wettteil klappt noch nicht. Allerdings sind die Voraussetzungen so, dass es in der Sendung funktionieren könnte."

Wie bitte!? Es "könnte" möglicherweise funktionieren?
Wie verantwortungslos ist das denn bitte vom ZDF, einen Kandidaten in einer Show auftreten zu lassen, obwohl bei den Proben schon schwere Fehler passiert sind und nicht sichergestellt ist, dass keine Unfälle passieren?
Und dann wird darauf spekuliert, dass es bei der Live-Show funktionieren "könnte"?

Das ZDF hätte dem Kandidaten im Vorfeld abweisen müssen. Aber stattdessen wird das OK gegeben und ein möglicher Unfall (der ja nun auch eingetreten ist) in Kauf genommen.
Das allerschlimmste ist allerdings, dass das ZDF anschließend noch so scheinheilig tut, und im "heute-journal" direkt nach der Sendung ein solcher Beitrag gezeigt:
heute-journal-Ausgabe direkt im Anschluss an "Wetten, dass...?"

Das ZDF nahm also wissentlich einen kleinen Unfall in einer Samstag-Abend-Sendung in Kauf, und tut anschließend so, als wäre das ZDF der Engel, der sich noch wohlwollend in journalistischem Interesse um den armen Samuel sorgt.

Fragt sich nur, was das ZDF mit dieser Aktion erreichen wollte.
Vielleicht Quote, vielleicht einfach nur ein bisschen auffallen und im Mittelpunkt stehen, wer weiß.

Übrigens wird im "heute-journal" von der Sprecherin behauptet:

Zitat "heute-journal":
"Das hat in den Proben wohl auch immer geklappt, [...]."

??

Samuel selbst hat doch der Badischen Zeitung schon gesagt, dass er bei den Proben am Donnerstag zweimal schwer gestürzt sei.
Ob diese Fehlinformation vom ZDF bewusst, oder unbewusst im "heute-journal" verzapft wurde, lasse ich jetzt mal offen, und ich kann für das ZDF nur hoffen, dass dieser Fehler der Redaktion unbewusst unterlaufen ist.

Samstag, 4. Dezember 2010

HTML5-basiertes Webgame

Bin gerade via reddit auf ein sehr cooles HTML5-basiertes Webgame gestoßen: KLICK!

Versuche den Kern zu beschützen, indem du den Schild so bewegst, dass du die roten Punkte abwehrst und die grünen, zu dem Kern lässt. Wird sehr schnell schwierig, und man muss absolut konzentriert sein. Viel Spaß!

WikiLeaks wird systematisch abgefuckt

Die Enthüllungsplattform "Wikileaks" ist der Politik weltweit ja schon länger ein Dorn im Auge.
Am 25.7.2010 brachte sie sich aber in den Fokus der Weltöffentlichkeit, als der "SPIEGEL", der "Guardian" und die "New York Times" gemeinsam mit Wikileaks fast 92.000 sehr brisante US-Dokumente veröffentlichten, die die tatsächliche Lage im Afghanistan-Einsatz zeigten. Seitdem wird vor allem in den USA, aber auch in Deutschland von der Politik aus systematisch Stimmung gegen WikiLeaks gemacht.

Die aktuellen Enthüllungen, die interne Papiere von US-Behörden beinhalten, sind für den geneigten Voyeuristen wohl sehr amüsant zu lesen, obgleich sie doch der Diplomatie in der gesamten Welt einen schweren Schaden antun. So wird Angela Merkel als selten kreative "Teflon-Kanzlerin" bezeichnet und bezüglich Guido Westerwelle wird behauptet, dass er schnell agressiv würde, und über die Meinungen anderer Menschen, abfällig berichtet. Aber nicht nur die deutschen Spitzenpolitiker kommen schlecht weg. Silvio Berlusconi ("Der mit der Nutte tanzt") wird als "eitel und unfähig" bezeichnet und Afghanistans Präsident Hamid Karzai sei den Dokumenten zufolge eine schwache Persönlichkeit.

Spätetens da hat sich Empörung gegen WikiLeaks auf der ganzen Welt breitgemacht. Auch Basisdemokraten, die früher WikiLeaks als Transparenz förderndes politisches Medium bezeichnet haben, sagen, dass WikiLeaks hier einen irreperablen diplomatischen Schaden angerichtet hat.

Kurz darauf wird nach dem Gesicht der Plattform Julian Assange international gefahndet. Schwedische Behörden werfen ihm sexuellen Missbrauch vor. Er selbst streitet diesen Vorwurf ab und behauptet, selbiger wäre ein Komplott, um ihn mundtot zu machen. Sein derzeitiger Aufenthaltsort ist unbekannt (liegt nahe, oder?).

Seit heute ist nun auch die Seite wikileaks.org von dem DNS-Provider EveryDNS abgeschossen worden. EveryDNS begründete diesen Schritt damit, dass die vielen DDos-Attacken auf WikiLeaks die EveryDNS-Infrastruktur gefährden könnte.
Wer weiter auf dem laufenden bleiben will, kann über wikileaks.de und wikileaks.ch die Enthüllungsplattform erreichen. Außerdem gibt es seitens WikiLeaks auch einen "Bitten-Um-Unterstützungs"-Tweet.
Die Seite, die auf den Servern von Amazon agbelegt war, ist nun von dort gelöscht worden. Den Vorwurf, aufgrund von Druck aus der Politik WikiLeaks den Stecker gezogen zu haben, weist Amazon zurück. Angeblich habe WikiLeaks gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen. Der Zeitpunkt, WikiLeaks abzuschalten, kommt der Politik allerdings auffallend recht.
Es ist im Internet quasi nicht möglich, dass irgendetwas, das einen gewissen Bekanntheitsgrad hat, einfach abgeschaltet wird, ohne, dass sich jemand darüber aufregt und dagegen kämpft. Dementsprechend eröffnen nun Netzaktivsiten den Kampf für Wikileaks plädieren für Informationsfreiheit im Netz und kritisieren Amazons Handeln.

Bleiben wir also gespannt, wie sich die Geschichte von WikiLeaks entwickeln wird.


Update - 4.12.2010, 15:25 Uhr
Der PayPal-Account von WikiLeaks ist jetzt auch gekillt worden. Selbstverständlich geschah das auch ohne jeglichen Druck von oben... *zwinker*
Nun kann also niemand mehr per PayPal mit einer kleinen Spende unterstützen. Die Spenden, die über PayPal an WikiLeaks abgewickelt wurden, haben quasi das ganze Projekt getragen. Assange berichtet, dass WikiLeaks auf Spenden von mindestens 200.000 US-Dollar angewiesen ist, damit das Projekt weiterhin getragen werden kann.

Natürlich alles nur Zufall, dass 3 Mainstream-Dienste (Amazon, EveryDNS und PayPal) jetzt gleichzeitig und unabhängig voneinander die Kabel zu WikiLeaks kappen. Schon klar...

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